Laut Madrider Sportpresse forciert Franck Ribéry seinen Wechsel vom FC Bayern München zu Real Madrid. In seinem Länderspieleinsatz für Frankreich gegen die Faröer Inseln (1:0) sehen sie eine erneute Provokation des Franzosen, der damit angeblich seinen Wechsel in die spanische Primera Dision zu den "Königlichen" forcieren will.
Grund der neuerlichen Spekulationen ist die Tatsache, dass der quirliger Mittelfeldspieler bei den Münchnern als verletzt geführt und sowohl im Training als auch im ersten Bundesligaspiel gegen Hoffenheim (1:1) geschont wurde. "Beim FC Bayern ist Ribéry als verletzt gemeldet, aber für Frankreich spielt er", titelte entsprechend die spanische Zeitung Marca. Tatsächlich hat der Franzose bereits mehrfach klar und mit Nachdruck seinen Wechselwunsch geäussert. Seit sich sein ehemaliger Nationalteam-Kollege und Fussball-Star Zinedine Zidan, derzeit als Berater in den Diensten des Real Madrid, für ihn stark gemacht hat, reissen die Spekulationen trotz mehrfacher Absagen des Bayern-Vorstandes nicht ab. Zuletzt eskalierte der Streit zwischen Spieler und Verein und gipfelte in den Aussagen Franz Beckenbauers über Ribery: "Bayern München ist ihm wurscht."
"Ribéry legt sich mit dem FC Bayern an. Der Franzose weiß genau, wie er seinen Klub ärgern kann. Auf diese Weise verschärft er die Spannungen, um einen Wechsel zu Real Madrid zu erzwingen.", mutmasst gar die madrider Presse.
