Der SV Werder Bremen macht exakt da weiter, wo sie in der letzten Saison aufgehört hatten. Mit einer orientierungslosen Abwehr, löchrig wie Schweizer Käse, verloren die Bremer trotz Dominanz im Mittelfeld und optische Überlegenheit verdient gegen die Eintracht aus Frankfurt mit 2:3
Die Mannen von Trainer Thomas Schaaf wollen so gar nichts dazu lernen. Allen voran die Abwehrspieler. Ob Clemens Fritz oder Petri Passanen, orientierungslos und geistig wie abwesend machten sie es auch ansonsten schwachen Frankfurtern sehr einfach, gleich drei Tore zu erzielen. Vorne werden, wie von der Vorsaison gewohnt, zu viele hochkarätige Chancen leischtfertig vergeben. Fazit: Ohne markante Verstärkung ( Transferperiode läuft bis Ende August ) ist Werder Bremen auch in dieser Saison nicht viel zuzutrauen.
Gleich drei Mal hintereinander gehen die Frankfurter im ausverkauften ( 33.000 Zuschauer ) Bremer Weserstadion in Führung. Zwischenzeitlich konnten Mesut Özil ( 1:1 ) und Boubaca Sanogo ( 2:2 ) ausgleichen. Am Ende war Werder Bremen dem Führungstor sehr nahe, doch konnten auch hochkarätige Chancen nicht verwertet werden. Eine weitere Unachtsamkeit in der Bremer Abwehr leitete die endgültige Heimniederlage ein.
Am nächsten Spieltag gehts für Werder Bremen al Tabellen-Vierzenten zum FC Bayern München. Dort könnten die bayern endgültig für einen Fehlstart der Bremer sorgen.
