Es ist das Verhalten eines Süchtigen: Der tote "King of Pop" hat jahrelang unter falschen Namen Medikamente bezogen, wie eine Zeitung nun enthüllt. Möglicherweise wurde Jackson eine Betäubungsmittel-Überdosis zum Verhängnis.
Los Angeles - Er nannte sich Omar Arnold: Die "Los Angeles Times" berichtete am Freitag, dass sich Jackson kurz vor seinem Tod Medikamente unter diesem Namen verschreiben ließ. In den achtziger und neunziger Jahren habe er in Arztpraxen auch die Pseudonyme Joseph Scruz und Bill Bray verwandt, meldete die Zeitung unter Berufung auf eine Quelle in Jacksons Umfeld.
Derweil kündigte "TMZ" unter Berufung auf Gerichtsmediziner in Los Angeles an, dass sich der vollständige Autopsiebericht noch etwa zwei Wochen verzögert. Ursprünglich hatten die noch ausstehenden Ergebnisse der toxikologischen Tests bereits Anfang kommender Woche veröffentlicht werden sollen. Sie sollen klären, ob der Sänger an einer Medikamentenüberdosis starb und welche Mittel ihm zum Verhängnis wurden.
Nach Informationen von "TMZ" deuten die Befunde aber eindeutig auf das Anästhetikum Propofol als Hauptursache von Jacksons Tod hin. Das sonst nur bei Operationen eingesetzte Medikament sei dem Sänger nach Überzeugung der Ermittler von seinem Leibarzt Conrad Murray verabreicht worden. Der Mediziner habe sich zwei Tage nach Jacksons Tod am 25. Juni in der Vernehmung durch die Polizei selbst belastet.
Der prügelnde Vater
Ein Bruder Jacksons schilderte derweil in einem Interview, wie der spätere "King of Pop" in seiner Kindheit vor seinem prügelnden Vater Reißaus genommen hat. "Meistens war Michael so schnell, dass mein Vater ihn nicht schlagen konnte", sagte Tito Jackson in einem am Freitag veröffentlichten Gespräch mit der britischen Zeitung "Daily Mirror".
Es ist das Verhalten eines Süchtigen: Der tote "King of Pop" hat jahrelang unter falschen Namen Medikamente bezogen, wie eine Zeitung nun enthüllt. Möglicherweise wurde Jackson eine Betäubungsmittel-Überdosis zum Verhängnis.
Los Angeles - Er nannte sich Omar Arnold: Die "Los Angeles Times" berichtete am Freitag, dass sich Jackson kurz vor seinem Tod Medikamente unter diesem Namen verschreiben ließ. In den achtziger und neunziger Jahren habe er in Arztpraxen auch die Pseudonyme Joseph Scruz und Bill Bray verwandt, meldete die Zeitung unter Berufung auf eine Quelle in Jacksons Umfeld.
Derweil kündigte "TMZ" unter Berufung auf Gerichtsmediziner in Los Angeles an, dass sich der vollständige Autopsiebericht noch etwa zwei Wochen verzögert. Ursprünglich hatten die noch ausstehenden Ergebnisse der toxikologischen Tests bereits Anfang kommender Woche veröffentlicht werden sollen. Sie sollen klären, ob der Sänger an einer Medikamentenüberdosis starb und welche Mittel ihm zum Verhängnis wurden.
Nach Informationen von "TMZ" deuten die Befunde aber eindeutig auf das Anästhetikum Propofol als Hauptursache von Jacksons Tod hin. Das sonst nur bei Operationen eingesetzte Medikament sei dem Sänger nach Überzeugung der Ermittler von seinem Leibarzt Conrad Murray verabreicht worden. Der Mediziner habe sich zwei Tage nach Jacksons Tod am 25. Juni in der Vernehmung durch die Polizei selbst belastet.
Neuer Erfolg der Jackson-Musik
Seine Musik erlebt inzwischen einen Erfolg, wie sie der Pop-Star selbst nur in den achtziger Jahren genießen konnte. Neun Millionen Alben des Künstlers wurden weltweit verkauft, seit er vor drei Wochen an Herzversagen starb, teilte das Marktforschungsinstitut Nielsen Soundscan in den USA mit.
Außerdem tauchte ein bisher unveröffentlichter Song des Sängers im Internet auf. Der Internet-Dienst "TMZ" stellte am Donnerstag einen rund 20 Sekunden langen Ausschnitt des Titels "A Place With No Name" vor.
Es ist nicht bekannt, wann Jackson das Lied aufgenommen hat. Der Song hat starke Ähnlichkeit mit dem Hit "A Horse With No Name" der US-Band America aus dem Jahr 1971. Dem Internet-Dienst zufolge hatte die Gruppe vor vielen Jahren Jackson die Erlaubnis gegeben, den ähnlich klingenden Song aufzunehmen. Die Band habe sich "geehrt" gefühlt, dass Jackson ihr Lied neu interpretieren wollte, sagte Americas derzeitiger Manager, Jim Morey, laut "TMZ". Morey war in den achtziger und neunziger Jahren zeitweise auch für Jackson tätig.
Allein in den USA gingen seit Jacksons Tod am 25. Juni 2,3 Millionen seiner Alben über den Ladentisch. Auch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Australien hat er die Spitzenposition der Pop-Charts erobert.
