Der Schweinegrippe Virus H1N1 breitet sich auch in Detschland immer rasanter aus. Mittlerweile zählt das Robert-Koch-Institut mehr als 8000 Infizierte. Tendenz stark steigend. Befürchtet wird eine Beschleunigung der Verbreitung mit dem Schulbeginn. Schulen und Kindergärten gelten als Ansteckungsorte Nummer Eins.
Bis heute sind weltweit über 1000 Menschen an der Schweinegrippe gestorben. Diese Zahl wird nach Schätzung von Experten noch um einiges nach oben korrigiert weden müssen. Pharmaunternehmen arbeiten gemeinsam mit Staatlichen Organisationen fieberhaft an einem Impfstoff. DIeser soll jedoch erstmals nicht vor dem Herbst verfügbar sein. Bis dahin geben die Gesundheitsbehörden Hinweise und Tipps zur Vorbeugung. So soll enger Kontakt in öffentlichen Verkehrsmitteln nach Möglichkeit vermieden werden. Häufiges Waschen insbesondere der Hände wird empfohlen. Bei Anzeichen einer nahenden Grippe sollte dringend und unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
Unterdessen geht der Streit um die Übernahme der Impfkosten zwischen Staat und den Krankenkassen. Ausserdem werden Bedenken gegen die massenimpfung laut. Wolfgang Becker-Brüser, Arzt und Herausgeber des pharmakritischen "Arznei-Telegramms", sprach gegenüber dem SPIEGEL von einem "Großversuch an der deutschen Bevölkerung".
