Gestern Abend erreichte der Evangelische Kirchentag in Bremen seinen Höhepunkt zur traditionellen Messe. Nach Schätzungen nahmen bis zu 300.000 Gläubige an den Veranstaltungen in und rund um die Bremer City teil, alleine gut 70.000 an der Bremer Bürgerweide. Somit war die Stadt fest in hellblauer Hand, die "Grün-Weißen" Werder Fans waren deutlich in der Minderheit. Um einem zusätzlichen Infarkt der Infrastruktur zu vermeiden, wurde das Public Vieuing des Uefa-Pokal Finales in den Bremer Stadtteil Gröpelingen ( Waterfront ) verlegt. Damit kamen für die Hansestadt Bremen gleich zwei große Ereignisse zusammen, die dem kleinen Stadtstaat finanziell eine ordentliche Mehreinnahme bescheren. So rechnen Experten mit durchschnittlichen Ausgaben der Kirchentagbesucher von je 40 Euro pro Tag, was zusammengenommen einer Kaufkraft von ca. 36 Millionen Euro über die drei Tage entspricht. Nutznießer sind hier überwiegend die Gastronomen und Hoteliers.
Während also die zahlreichen Kirchentagsbesucher noch bin in die Nachtstunden feierten, traf man bei den Fussballinteressierten eher auf betretene Mienen
