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Borat Dasteller vor Kino Start verklagt

06.06.2009 17:50 |

Rechtzeitig vor dem Start seines neuen Films "Brüno" ist der als "Borat"-Darsteller bekannt gewordene US-Schauspieler und Komiker Sacha Baron Cohen verklagt worden. Eine bewusste PR Kampagne oder tatsächliches Ärgernis? Die unfreiwillig an den Dreharbeiten zum Film "Brüno" beteiligte Richelle Olsen verklagte Cohen und die Universal-Studios auf Schadensersatz beziehungsweise Schmerzensgeld wegen schwerer Körperverletzung. Universal widerspricht der Klage, da die Anschuldigungen "vollkommen unbegründet" seien. Die Leiterin eines Wohltätigkeitsvereins soll bei einem Gerangel in einem Bingo-Club, wo gerade eine Szene gedreht wurde, so schwer gestürzt sein, dass sie nun gelähmt ist.

Bei den Dreharbeiten zu dem teilweise gestellten Dokumentarfilm über einen homosexuellen Radio-Journalisten besuchte Cohen einen Bingo-Club, in dem Olsen moderierte. Bei einem Streit um das Mikro soll sie gestürzt und seitdem wegen eines Hirntraumas gelähmt sein. Über die Höhe der Schadensersatzforderungen wurde nichts bekannt.

Universal erklärte, das Filmmaterial der Dreharbeiten zeige ganz deutlich und unbestechlich, dass Olsen "nie von Cohen oder einem anderen Crew-Mitglied berührt oder angegriffen wurde". Der Film "Brüno" kommt am 10. Juli in den USA in die Kinos. Cohen hatte sich bereits mit seinem provokanten Film "Borat" juristischen Ärger eingehandelt und sich gleichzeitig einen Namen als grandiosen Komiker gemacht. Wie auch immer der Rechtsstreit ausgeht, man darf auch auf den neuen Film des begnadeten Satirikers gespannt sein.


 
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