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Stierkampf - Kunst oder Folter?

25.05.2009 23:48 |

Wieder einmal steht der Stierkampf im Focus der Öffentlichkeit. Kunst oder Quälerei, das ist beim Stierkampf die Frage. Mehrere hundert Protestanten haben in Madrid gegen den Stierkampf demonstriert.

MADRID: Mittlerweile teilt der Stierkampf die spanische Gesellschaft. Die einen sehen es als Tradition und somit als Kultur des spanischen Volkes. Die anderen sehen es ganz modern als Tierquälerei. Wie soll man damit umgehen?

Am Sonntag demonstrierten 250 Demonstranten mit blutrot angemalten Oberkörpern vor der bekannten „Las-Ventas-Arenen“ in der Hauptstadt Madrid. Ins Leben gerufen wurde diese Aktion von der spanischen Tierschutzorganisation „Equanimal“. Die Meinung der Demonstranten ist: „Stierkampf ist keine Kunst, noch Kultur. Es ist Folter für die Tiere.“ Der Termin ist von den Tierschutzanhängern mit Bedacht gewählt. Zurzeit finden in Spanien die Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Isidoro statt. Er ist der Schutzheilige der spanischen Hauptstadt. Während der Feria de San Isidro haben Stierkämpfe eine ganz besondere Rolle.
Quelle: http://www.comprendes.de/nachrichten/nachrichten-einzelansicht/datum/200...


 
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Thomas Abraham