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Verdächtiger Arzt von Michael Jackson mit geheimem Medikamentenschrank - Liess er den Sohn beim Tod zuschauen?

27.07.2009 08:53 |

Mitunter ist durchgesickert, dass der Leibarzt von Michael Jackson, der bei den ermittelnden Behörden ganz offiziell als Tatverdächtiger geführt wird, den Sohn von Michael Jackson zum Sterbenden Vater brachte und ihn bei dessen Ableben zusehen liess. Im geheimen Medikamentenschrank des Leibarztes wurden unter anderem Medikamente gefunden, die lediglich in Krankenhäusern für Vollnarkosen verabreicht werden dürfen.

Michael Jacksons Privatarzt Conrad Murray hatte in dem Haus des Sängers ein Geheimversteck für Medikamente.

Darin habe sich auch das gefährliche Narkosemittel Propofol befunden, berichtete der Internetdienst tmz.com am Samstag unter Hinweis auf Informationen der Polizei in Los Angeles.

Bei einer ersten Durchsuchung am Tag von Jacksons Tod fanden die Polizisten nur wenige Arzneimittel. Erst Tage später, als Murray vernommen wurde, wies er sie selbst auf das Depot hin. Es befand sich in einem Schrank seines Gästezimmers im Haus von Jackson. «Die Medikamente waren verborgen - nicht sehr offensichtlich», sagte ein Polizist dem Internetdienst.

Der 51-jährige Murray wird bei den Ermittlungen zum Tod des «King of Pop» offiziell als Verdächtiger geführt. Bei zwei Durchsuchungen in der Praxis und in einem Lagerraum im texanischen Houston wurden zahlreiche Unterlagen beschlagnahmt, darunter eine Computerfestplatte und eine Adressendatei sowie Rezepte, Rechnungen und Medikamente.