Das Wort Flatrate-Bordell oder Sex-Flatrate haben durchaus das Zeug zum Unwort des Jahres. Wie kaum ein anderes Wort kursiert diese Bezeichnung in den Medien und erlangt dadurch zunehmend an Bekanntheit.
Polizei macht durch Razzia und Verbot Gratis-PR für Flatrate-Bordelle
Eine bessere PR und Werbung als die aktuellen Razzien und die Verbotsdiskussionen um die Flatrate könnten sich nicht einmal die Besitzer und Betreiber dieser Establisments ausdenken. So ist die Zahl der Suchanfragen nach "Flatrate-Bordell" und "Sex-Flatrate" im Internet und insbesondere bei Google stark in die Höhe geschossen.
Was ist die Sex-Flatrate?
Die sogenannte Sex-Flatrate in besagten Flatrate-Bordellen beinhaltet einen festen Pauschalpreis für beliebig viele Sexangebote an einem Tag. Ähnlich der Flatrate bei Internetzugängen oder Telefonanschlüssen wird hier ein Pauschalpreis für eine Dienstleistung angeboten, die vom Kunden beliebig oft in Anspruch genommen werden kann. So zahlt ein Freier in diesen Bordell einen Preis von durchschnittlich 70 Euro und kann dafür an diesem Tag soviel Sex haben, wie er wünscht und ja, eben soviel wie er kann!
Flatrate-Bordelle Menschenunwürdig?
Allerdings ist zu befürchten, dass die Prostituierten dabei einem Zwang ausgesetzt werden, der von Menschenrechtsorganisationen zu Recht als menschenunwürdig bezeichnet wird. So stehen diese unter dem Druck, nicht nur häufiger die sexuellen Wünsche ihrer Freier befriedigen zu müssen, sondern auch Sexpraktiken betrieben zu müssen, die Sie unter anderen umständen ablehnen würden. Auch das Angebot "Sex ohne Gummi", also ungeschützter Verkehr ist hier ein Thema, welches das Gesundheitsamt auf den Plan ruft.
