Mit der anstehenden Urlaubsbuchungswelle steigt auch die Zahl der Urlauber, die auf geschönte Reiseprospekt-Versprechen hereinfallen. Böses Erwachen am Urlaubsort ist leider kein Ausnahmefall, da Kataloge oft mehr versprechen als sie halten können.
Durch das zurückhaltende Buchungsverhalten der letzten Monate wird für die kommenden Wochen ein wahrer Buchungs-Boom erwartet. Hier heisst es Vorsicht walten zu lassen und die rosarote Urlaubsbrille abzunehmen. Hochglanzpolierte Urlaubsprospekte zeigen oftmals geschönte Bilder der Urlaubsdomizile; einladende Beschreibungen täuschen allzu gerne über die wahren Tatsachen hinweg.
Ähnlich wie bei einem Arbeitszeugnis haben die wohlklingenden Formulierungen oftmals eine ganz andere Bedeutung als auf den ersten Blick ersichtlich. Hier ein paar Beispiele:
So ist der „beheizbare Swimmingpool“ nicht zwangsweise warm - es besteht lediglich die Möglichkeit, diesen zu erwärmen. Ebenso garantiert ein „Zimmer zur Meerseite“ keinen Meerblick, vielmehr können auch die-Sicht-einschränkende Häuser dazwischen liegen.
Die angepriesene „Lage direkt am Meer“ ist nicht zwingend am Strand – hier kann ein längerer Fussmarsch bis zum Strand nötig sein. Der „naturbelassene Strand" verspricht kein Naturwunder sondern kann ein unsauberer Strandabschnitt ohne Toilette sein.
Auch beim Transfer lauern Interpretationsmöglichkeiten: Ein „Direktflug“ garantiert lediglich, dass man nicht umsteigen muss - Zwischenlandungen sind aber durchaus möglich.
Quelle, das ausführliche Video zum Hotel Check und weitere Informationen: http://www.comprendes.de/nachrichten/nachrichten-einzelansicht/datum/200...
Thomas Abraham
