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Schweinegrippe-Virus H1N1 lässt sich nicht aufhalten - WHO empfiehlt Impfaktionen

22.07.2009 09:49 |

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat unterdessen die Hoffnung aufgegeben, dass sich das Virus noch aufhalten lässt, und empfiehlt Impfaktionen. Nach ihrer Einschätzung starben bisher 700 Menschen, Anfang Juli waren es noch knapp 430 Opfer.

Laut WHO könnten die betroffenen Länder Schulschließungen in Erwägung ziehen. Damit könnte die Ausbreitung des H1N1-Virus eingedämmt werden. Besonders nach der Ferienzeit erwarten die Experten einen erneuten Anstieg, aber die Entscheidung liegt allein bei den Ländern. Derzeit sind Millionen auf Urlaubsreise, was die Ansteckungsgefahr noch erhöht. In einigen Ländern werden an den Flughäfen Thermo-Scanner eingesetzt. Damit soll überprüft werden, ob die Reisenden Grippesymptome zeigen.

Im Herbst wollen die meisten Länder Impfungen anbieten. Allein in Deutschland würden sich laut Gesundheitsministerium die Impfkosten für die gesamte Bevölkerung auf zwei Milliarden Euro belaufen. Zahlen sollen zunächst die Krankenkassen.


 
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