Die „Jungen Aramäische Union“ verurteilt die Menschen, die abscheuliche Angriffe als eine Lösung sehen auf das schärfste.
Angriffe auf Christen in islamischen Ländern nehmen kein Ende
Wir von der „Jungen Aramäische Union“ verurteilen die Menschen, die abscheuliche Angriffe als eine Lösung sehen. Die Angriffsziele islamischer Terroristen zeigen, dass bewusst menschliches Leben aufs Spiel gesetzt wird, und am meisten ist dabei das Leben von Behinderten und depressiven Menschen sowie Kindern in Gefahr.
Diese Menschen werden dazu ausgebildet, Hass gegen Andersdenkende zu haben und so geraten sie, den Händen fundamentalistischer Muslime hilflos ausgesetzt, ins Visier des Terrorismus. Ein solches Vorgehen können und dürfen wir nicht gut heißen.
Auch werden heute noch z.B. die Mitglieder der Tijaniyya-Bruderschaft - eine im Islam angesehene Sekte schwarzafrikanischer Muslime - in Sudan (Region Darfur) massenweise durch die arabische Minderheit verfolgt, ermordet und vertrieben.
Hier arbeitet der Nordsudan - die baldige Nordsudanesische Regierung - mit den arabischen Milizen in der Darfurgegend eng zusammen. Diese Milizen bestehen häufig aus Häftlingen (Verbrechern) von Gefängnislagern, die bereitwillig sind, für die Regierung zu arbeiten. Im Gegenzug wird ihnen die Freiheit geboten und das Hab und Gut der vertriebenen oder ermordeten Menschen zugesprochen. Die Milizen im Sudan werden auch als Dschandschawid (arabisch: dschinn „Geist, Dämon“; dschawad „Pferd“) genannt. Diese Taktiken gab es schon 1915 im Osmanischen Reich, dort wurde die gleiche Methode wie heute im Nordsudan angewandt. Im Namen des Islams starben Millionen von Christen im gesamten Osmanischen Reich.
Schauen wir uns die Islamische Welt mal von einer anderen Perspektive an.
Die Muslime behaupten ihr Glaube sei eine Religion des Friedens. Wenn es tatsächlich so ist, warum setzen sich dann nicht weltweit Muslime solidarisch mit den Christen für eine Beendigung der Christenverfolgung ein, sowie die Beendigung auch des Massakers an anderen Religionen in islamischen Ländern. Auch höre ich keine Botschaften aus den Minaretten der Muslime, in denen aufgerufen wird zu Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit. Es werden auch keine Gedenkgebete für die ermordeten Christen eingelegt.
Wir können nur sagen, dass das Christentum uns lehrt, für alle zu beten und zu vergeben. Denn unser Herr lehrt uns nicht Hass und Gewalt, er lehrt uns für Menschen zu beten, die nicht wissen was sie tun, und durch das Gebet diese Menschen aufzufordern ihr Verhalten zu verändern und ihre Augen vor den falschen Taten zu öffnen. Noch im Tod am Kreuz betete er für sie und sprach:
“ Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“
Wir Christen treten für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit ein. Wir setzen uns für Religionsfreiheit ein, was in islamischen Ländern nicht vorhanden ist. Warum spenden und helfen islamische Länder nicht den Flutopfern von Haiti? Warum aber werden islamische Länder, wie Pakistan und Indonesien von christlichen Hilfswerken und Ländern unterstützt?
Wir verurteilen nicht den Islam, denn jeder hat das Recht auf Religionsfreiheit hier in Europa, sondern wir verurteilen die islamischen Prediger, die nach der Scharia vorgehen und das Töten von Andersgläubigen rechtfertigen. Wenn aber allerdings eine Religion von ihren Gläubigern als Frieden definiert wird, warum beruft man sich auf die Scharia um seine Taten zu rechtfertigen? Die Scharia kennt keine Menschenwürde - aber die Gesetze in der Bibel kennen die Menschenwürde wohl.
Die Massaker an Christen in Nordkorea, Nigeria, Irak, Ägypten, Türkei, Sudan, Somalia, Indonesien, Pakistan, Afghanistan und viele weitere Länder (für mehr Infos siehe die deutschsprachige Internetseite von „Open Door“ www.opendoors-de.org) müssen endlich ein Ende haben!
Die „Junge Aramäische Union“ ist der gleichen Auffassung wie die „CSU Deutschland“ und fordert, wie die „CSU“, dazu auf, dass die europäische Gemeinschaft, insbesondere die deutsche Regierung, endlich mehr Solidarität und Stärke zeigen muss, um die muslimischen Länder zur Änderung ihres Verhaltens gegenüber der christlichen Minderheit in ihren Ländern zu bewegen. Dabei kann das Streichen von Entwicklungshilfe, die an alle Länder ohnehin seit Jahrzehnten ohne Beleg der dauerhaften Wirksamkeit entrichtet wird, nur eine von vielen Maßnahmen sein. Darüber hinaus sollte die Erteilung von Visa stark eingeschränkt werden, ebenso die Vergabe von Stipendien an Studenten aus muslimischen Ländern, in denen Christen verfolgt werden. Falls dies nicht fruchtet, sollten diese Länder mit Importbeschränkungen belegt werden.
Um diesen Forderungen Ausdruck zu verleihen, werden viele solidarische Organisationen mit den verfolgten Christen in Frankfurt in den kommenden Monaten zu einer großen Protestkundgebung aufrufen.
Hochachtungsvoll
Junge Aramäische Union
Der Vorstand
Deutschland, 21. Februar 2011
Lukas Özdemir
Telefon: 017640394745
