Die Erhebung eines Zusatzbeitrags in der gesetzlichen Krankenkasse scheint unausweichlich. Auch die Deutsche Angestellten Krankenkasse DAK wird voraussichtlich eine Beitragserhöhung durch einen Zusatzbeitrag im kommenden Jahr 2010 erheben.
Wie befürchtet scheint auf gesetzlich Krankenversicherte eine Welle an Beitragserhöhungen durch die gesetzlichen Krankenkassen zu schwappen. Nach dem hohen Millionenverlust der Deutschen Angestellten Krankenkasse DAK wird bei der drittgrößten GKV Krankenkasse Deutschlands spätestens zum Februar 2010 eine Anhebung des Beitragssatzes um einen Prozent oder ein pauschaler Zusatzbeitrag in Höhe von 8 bis 10 Euro erwartet ( Quelle: PKV Private Krankenversicherung ).
War Mitte November noch von der DAK zu vernehmen, daß ein Zusatzbeitrag im kommenden Jahr ausgeschlossen wird, könnte es einem Bericht der Rheinischen Post zufolge eine Beitragserhöhung im Februar 2010 geben. Als der drittgrößten gesetzlichen Krankenkasse, trifft es rund 4,6 Millionen Versicherte der Deutschen Angestellten Krankenkasse DAK.
Der ausserordentliche Kündigungsrecht der Versicherten nach einer Beitragserhöhung ermöglicht den Wechsel der Krankenkasse auch ohne Einhalten von Kündigungsfristen. So wird auch mit einer breiten Austrittswelle gerechnet, hin zu gesetzlichen Krankenkassen ohne Beitragserhöhungen. Zudem führt die Lockerung der Wartezeit zum Wechsel in die private Krankenversicherung für Angestellte zu einer Abwanderung in die begehrte PKV.
Ein aktueller GKV Beitragsrechner gibt Auskunft über die Preisunterschiede in den gesetzlichen Krankenkassen.
