Bayern München holt den DFB-Pokal gegen einen Sparringspartner aus dem Fliegengewicht Werder Bremen.
Auch gegen Werder Bremen holt der FC Bayern München die Gladiolen
Bayern-Trainer Van Gaal gab im Vorfeld des DFB Pokalfinale 2010 die Losung "Tod oder Gladiolen" aus. Nach dem überzeugenden 4:0 Erfolg gegen den Nord-Rivalen aus Bremen nahm er denn auch im ZDF-Sportstudio die Gladiolen entgegen. Den Bremern blieb zwar der Tod erspart, einen Mehrgewinn an Sympathien sollten sie allerdings angesichts des erschreckend schwachen Spiels nicht verbucht haben. So war das Ergebnis letzlich auch in der Höhe verdient.
Spielverlauf und Spielergebnis
Mit dem Anpfiff nahmen die Bayern das Heft in die Hand und kontrollierten das Spiel bis zum Schluss. Seitens Werder Bremen kam es nur zu sporadischen Gegenangriffen. Gegen die Ballsicherheit der Bayern hatten die Mannen von Thomas Schaaf kaum etwas entgegen zu setzen. So fiel denn auch das Führungstor der Bayern zwar nicht aus dem Spiel heraus, doch letztlich war es so oder so eine Frage der Zeit. Mertesacker spielt den Ball im Strafraum mit der Hand, den fälligen Handelfmeter verwandelt der Holländer Arjen Robben eiskalt zur 1:0 Führung. Nur kurz flakkert nach der Halbzeitpause so etwas wie ein Aufbäumen bei den Bremern auf. Doch während die Bremer hochkarätige Chancen nicht nutzen können, schlagen die Münchener erneut eiskalt zu. Ivica Olic besorgt das 2:0 und kurze Zeit später sogt Franck Ribery für das vorentscheidende 3:0. Mit dem sehenswerten 4:0 durch Schweinsteiger ist das Spiel eine reine Vorführung Bayerische Übermacht und Dominanz, den Werder-Kapitän Thorsten Frings mit einem rüden Foul quittiert und folgerichtig mit Gelb-Rot das Feld verlassen muss.
Die Stimmen zu Spiel
Uli Hoeness: "Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft."
Olliver Kahn: "Ich kann mich nicht erinnern, dass die Kluft zwischen den Bayern und den Konkurrenten so gigantisch war."
Van Gaal: "Jose Mourinho hat auch gesehen, dass wir sehr gut Fußball spielen können."
Per Mertesacker: "Wir haben vieles probiert, hatten auch ein paar Möglichkeiten, aber die Bayern haben uns ständig unter Druck gesetzt."
Throsten Frings: "Aufgrund der 90 Minuten hatten die Bayern es verdient"
Lahm: "Ergebnis klarer als das Spiel"
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