Aus dem Büro der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Monika Knoche, wurde versucht, auf die Berichterstattung von Comprendes Einfluss zu nehmen. Ein klarer Eingriff in die Pressefreiheit.
Foto: Pressefoto www.monikaknoche.de
BERLIN: Aus dem Büro der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Monika Knoche, wurde versucht, auf die Berichterstattung über den Besuch von Hugo Chávez in Madrid Einfluss zu nehmen. Die Redaktion des Spanienmagazins „Comprendes“ bekam eine Email aus dem Büro von Frau Knoche, in der die Mitarbeiter der Redaktion als inkompetent beleidigt wurden, nur weil sie kritisch über den Besuch des venezolanischen Präsidenten in Madrid berichtet hatten. Das Magazin verwehrt sich gegen solle Eingriffe in die Pressefreiheit.
Für die postmodernen Kommunisten scheint der venezolanische Präsident so was wie ein Vorbild sein. Immer wieder werden Journalisten bei kritischer Berichterstattung über Hugo Chávez öffentlich angegriffen. Gern wird Chávez auch als Unschuldslamm und Opfer dargestellt. Doch wer versucht hat, eine demokratisch gewählte Regierung per Putsch zu stürzen und wer heute mit russischen Raketen prahlt, muss sich auch öffentliche Kritik gefallen lassen.
Die Email und den ausführlichen Bericht lesen Sie hier:http://www.comprendes.de/magazin/aus-der-redaktion/aus-der-redaktion-detailansicht/datum/2009/09/17/bericht-schlaegt-hohe-wellen-besuch-von-hugo-chavez-in-spanien/
Thomas Abraham
