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Götzl fordert Masterplan für Verbraucherschutz

20.01.2010 09:26 |

(ddp direct) München, 20. Januar 2010 - Der Verbraucherschutz in Deutschland braucht mehr Stringenz. Das fordert Stephan Götzl, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern. "Obwohl in Deutschland der Verbraucherschutz in einem Bundesministerium gebündelt ist, produziert die Politik hier Stückwerk. Wir brauchen dringend einen Masterplan, der konsequent die Mindestanforderungen des Verbraucherschutzes für zentrale Lebensbereiche definiert."
Es könne nicht sein, dass Bundesministerin Ilse Aigner dem Verbraucher im Ernährungsbereich ein hohes Maß an Selbstbestimmung zugesteht, ihm das gleiche Maß aber im Finanzsektor abspricht. Götzl: "Was wir in Deutschland jetzt brauchen, ist ein klares Leitbild des Verbraucherschutzes." In diesem Zusammenhang erinnert der Präsident der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken an die Inhalte des Koalitionsvertrags von CDU, CSU und FDP. Dort haben die Koalitionsparteien das sinnvolle Leitbild des gut informierten und zu selbstbestimmtem Handeln befähigten und mündigen Verbrauchers benannt.
Götzl: "Es ist an der Zeit, dass insbesondere Verbraucherschutzministerin Aigner Gestaltungskraft entwickelt und auf der Basis des Koalitionsvertrags ein übergreifendes und in sich stimmiges Verbraucherschutzkonzept entwickelt." Aus Sicht der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken sei dabei klar, dass Verbraucherbildung, Produkttransparenz und die Gewährleistung qualitativ hochwertiger Beratung zu den Grundelementen eines Masterplans zum Schutz der Verbraucher zählen.

Genossenschaftsverband Bayern e.V.
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