Der Genozid an Armeniern und Aramäern in der Türkei als Vorlage für die Judenverfolgung im Nazi-Deutschland. Eine Deutsch-Türkische Tradition der besonderen Art
Als Plaupause eines Genozids, so Historiker, habe der Völkermord der Jungtürken an den christlichen Armeniern und Aramäern in der Türkei gedient. Tatsächlich hat es nicht lange gedauert, bis diese Skizze im Dritten Reich von Deutschen zur Perfektion ausgereift wurde. Eine deutsch-türkische Beziehung, die kein Zufall ist. An beiden Pogromen waren Deutsche beteiligt. Erst als Helfer im Ersten Weltkrieg bei der Vernichtung der Christen in der Türkei und später bei der fast vollständigung Ausrottung der Juden in ganz Europa.
Erst 95 Jahre nach dem ersten systematischen Völkermord in der Türkei ist eine Dokumentation im deutschen Fernsehen zu sehen. Die ARD strahlte die Doku "Aghet - die Katastrophe" am Sonntag aus und liess erstmals teils längst verstorbene Zeitzeugen zu Wort kommen. Kritisch lässt diese Dokumentation auch die Mittäterschaft des Deutschen Reichs nicht aus. Demnach wurde die systematische Tötung und Vertreibung der Armenier nicht nur geduldet, sondern auch logistisch unterstützt.
Während die Türkei diesen historisch belegten Völkermord nach wie vor konsequent bestreitet, Journalisten und Autoren bei Aussprache inhaftiert und bestraft, ist Deutschland bereits einen Schritt weiter. Der öffentlich-rechtliche Sender ARD strahlt die Dokumentation "Aghet - die Katastrophe" aus. Zur denkbar ungünstigsten Sendezeit im Fernsehen um 23:00
