Mit großen Hoffnungen in die Oscar-Verleihung als "Bester fremdsprachiger Film"gereist, geht der deutsch-österreichische FIlm leer aus
Deutschlands Filmfans hatten große Hoffnungen auf den Gewinn des Oscars für den Film "Das weiße Band" in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film". Die Geschichte erzählt von merkwürdigen Erziehungsmethoden eines protestantischen Geistlichen in den Jahren 1913 und 1914. Seine Kinder müssen bei sittlichen Vergehen ein weißes Band als Zeichen ihrer Demut tragen, diese Behandlung führt zu einer stummen Auflehnung, deren Opfer der Wellensittich des Pfarrers ebenso wird wie der sich bei einem Reitunfall verletzende Lehrer. Dieser stellt schließlich fest, dass die Kinder des Dorfes ein Seil gespannt hatten, welches sein Pferd zum Stolpern brachte.
Umrahmt wird die Erzählung von einer glücklichen Liebesgeschichte des Lehrers.
"Das weiße Band" war im vergangenen Jahr ein sehr beliebter Kinofilm, an einigen Orten wird er heute noch gezeigt. Im Vorfeld der Oscar Verleihung kam es zu Unstimmigkeiten zwischen den österreichischen und den deutschen Geldgebern, da das Kooperationsabkommen zu diesem Film beide Länder zur Bewerbung für Festivals und weitere Filmpreise berechtigt, die German Films Service + Marketing GmbH war schneller als die österreichische Vertretung.
Bist DU Autor? Schreibe deine Artikel kostenlos auf PR-PRESSE.de
