Stück für Stück wird die Büchse der Pandora geöffnet: Und heraus kommt, natürlich Unheil! Bei Opel sollen nach der Übernahme durch den Magna-Konzern europaweit nicht 10.500, sondern knapp 11.000 Stellen wegfallen. Davon sollen besonders Rüsselsheim und Bochum betroffen sein. In Kaiserslautern sollen 460 statt knapp 300 Stellen abgebaut werden. Statt ursprünglich 3.000 Entlassungen sind es bereits 5.000 allein in Deutschland geworden!
Der mit öffentlichen Milliardenhilfen gestützte Geschäftsplan des Magna/Sberbank-Konsortiums sieht dagegen nach bisherigen Erkenntnissen vor, dass in den vier deutschen Werken 4.500 Stellen wegfallen - also 500 weniger; und diese Zahlen waren bereits um 1.500 nach oben korrigiert.
Derweil haben hinter verschlossenen Türen die Verhandlungen über den europaweiten Stellenabbau bei dem Autobauer begonnen. Sie werden am Freitag fortgesetzt. Vorher sei nicht mit Verhandlungsergebnissen zu rechnen, so ein Unternehmenssprecher.
Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz hatte vor dem Treffen deutlich gemacht, dass die Arbeitnehmer die Magna-Planzahlen zum Stellenabbau nicht akzeptierten. ...
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Die Belegschaft soll zehn Prozent an dem neuen Unternehmen halten und bietet dafür bis 2014 einen Verzicht auf jährlich 265 Millionen Euro an. Magna und die russische Sberbank beteiligen sich mit jeweils 27,5 Prozent, der bisherige Eigentümer GM will 35 Prozent behalten.
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