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Mesut Özil und SV Werder Bremen - FC Bayern München lachender Dritter?

08.09.2009 18:07 |

Für Mesut Özil vom SV Werder Bremen läuft es derzeit sehr gut. Das weckt Begehrlichkeiten, vor allem seitens des FC Bayern München. So könnten die Bayern den Bremer Spielmacher als Ersatz für Franck Ribery verpflichten, den es sehr stark nach Spanien zum Real Madrid zieht. So kann sich das zumindest der aktuelle Nationaltrainer der Schweiz und Ex-Bayern Coach Ottmar Hitzfeld vorstellen.

Länderspieleinsätze waren schon immer ein Sprungbrett ins Rampenlicht. Erst recht nach einer solch überzeugenden Leistung, wie sie der Jungnationalspieler Mesut Özil von Werder abgeliefert hat. Damit dürfte sich der Marktwert gut und gerne auf 20 Millionen Euro verdoppelt haben. Erfreulich aber mindestens ebenso ärgerlich für den SV Werder Bremen. Ein Angebot über eine vorzeitige Vertragsverlängerung über 2011 hinaus wurde höflich aber bestimmt abgewiesen. Wohlwissend, dass sich die Verhandlungsposotion von Özil bzw. seinem Berater bei konstanter Leistung nur verbessern kann.

Damit ist ein Wechsel des Ausnahmekönners wohl lediglich eine Frage der Zeit. Innerhalb der Bundesliga wäre der FC Bayern München die erste Adresse. Nicht nur nach Ansicht von Ottmar Hitzfeld, der voller Lob für den Deutsch-Türken ist und ihn auf Augenhöhe mit einem Pier Litbarski oder einem Mehmet Scholl sieht. „Natürlich würde er auch Bayern gut zu Gesicht stehen. Er ist ein großartiger Spieler, der in Eins-gegen-Eins-Situationen geht, einen Mann ausspielen kann und Tempo macht. Er ist ein super Individualist wie früher ein Scholl, Häßler oder Littbarski. Die konnten auch im Dribbling immer für einen Überraschungsmoment sorgen. Dazu kommt seine Torgefährlichkeit, die ihn besonders auszeichnet“, erklärte der ehemalige Bayern-Coach der "tz".


 
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