Mezut Özil vom Bundesligisten SV Werder Bremen schwebt die Tage auf Wolke Sieben. Nach seiner hervorragenden Leistung im Nationaldress gegen Südafrika sind Mitspieler, Trainer und Fachkundige einig in der Lobeshymne auf den jungen Deutsch-Türken: Ein echter Spielmacher, der den Unterschied ausmachen kann! Eine "Echte Zehn", auf ohne die die Nationalmannschaft viele Jahre auskommen musste: "Er ist ein Spielertyp, wie ihn Deutschland lange nicht mehr hatte", sagt 90 Minuten später Mario Gomez. Auch der Cheftrainer Jogi Löw schnalzte mit der Zunge und bescheinigte dem Spielmacher sehr gute Noten: "Mesut hat heute gezeigt, dass er viel Kreativität ins Spiel bringt, er hat ein Auge für gut postierte Mitspieler und hat viele gefährliche Situationen eingeleitet", sagte Löw.
Spätestens jetzt dürfte der Marktwert Özils imens in die Höhe geschossen sein. Mit der damaligen Verpflichtung des Schalke-Talents hat Werder Manager viel Mut und vor allem seine unnachahmliche Scouterqualität unter Beweis gestellt. Doch stellt sich nach wie vor die Frage, wieso eine Vertragslaufzeit von lediglich drei Jahren geboten wurde.
Eine vorzeitige Vertragsverlängerung durch Werder wurde von Özilberater prompt und unmissverständlich ausgeschlagen. Der Vertrag würde noch lange genug dauern. Fakt ist: nach dieser Saison steht der "Zehner" lediglich noch für die darauffplgende Saison unter Vertrag. Sollte der Werdegang Özils nicht ein jehes Ende finden, wird sich Werder Bremen darüberhinaus wohl kaum seine Dienste leisten können. Das Fatale: Werder bremen müsste Sein Talent gar ablösefrei ziehen lassen.
