Das Einkaufen im Internet ist ohne Kreditkarte kaum möglich. Die Prepaid Kreditkarte bietet eine Alternative
Bei der Beantragung einer Kreditkarte fragen die Banken immer auch die Daten der Schufa ab, denn sie geben Auskunft über bisherige Kreditaufnahmen sowie die Zahlungsmoral. Sind die hier erkennbaren Daten negativ, können klassische Kreditkarten mit Kreditrahmen nicht ausgegeben werden.
Die Alternative für bonitätsschwache Kunden sind jedoch Prepaid-Kreditkarten. Sie können nur dann eingesetzt werden, wenn der Karteninhaber Guthaben auf das Kartenkonto übertragen hat. Dies ist problemlos per Überweisung möglich. Dieses Guthaben kann dann wie bei einer klassischen Kreditkarte für das Bezahlen in Restaurants, im Ausland oder aber im Internet eingesetzt werden. Grundlage für das Bezahlen ist auch hier die 16stellige Kreditkartennummer sowie die PIN-Nummer, die bei Kartenabschluss zugesandt wird. Ist das Guthaben aufgebraucht, ist der Einsatz der Karte nicht mehr möglich, denn Überziehungen können nicht vorgenommen werden.
Durch das Fehlen des Kartenlimits sind Prepaid-Kreditkarten jedoch nicht nur für bonitätsschwache Bankkunden interessant, sondern sie können aus diesem Grund auch von Jugendlichen genutzt werden. Bei einem Auslandsaufenthalt beispielsweise können die Eltern so Guthaben auf die Karte laden, welches der Sprössling dann im Ausland am Geldautomat abheben oder aber für das Bezahlen im Geschäft nutzen kann.
