Vserver erklärt
Heutzutage gibt es Server für die unterschiedlichsten Gebrauche. Jede Internetseite benötigt ein oder mehrere Server, um die Online-Inhalte jederzeit präsentieren zu können. Allerdings sind gewöhnliche Server normalerweise große Rechner, die viel Strom und Platz verbrauchen. Vserver dagegen existieren nur virtuell, können aber das gleiche leisten wie „normale“ Server.
Wie bei einem physischen Server räumt ein Vserver einem Administrator einen festgelegten Bereich online ein, auf dem Daten gespeichert sind und verwaltet werden können. Anders als bei einem Webspace oder einer Datencloud kann ein virtueller Server auch zum Beispiel als Host für eine Website oder als Gaming-Server benutzt werden. Auch von den Größenverhältnissen her unterscheiden sich virtuelle Speicher und Webspaces deutlich. Bei einem Webspace werden einem User ein, vielleicht zwei Gigabyte Speicherplatz eingeräumt. Dagegen bei einem Server stehen dem Administrator Speichergrößen zur Verfügung, die zehnmal so groß sind – wenn nicht mehr.
Allerdings können virtuelle Server nicht ohne physische Gegenstücke existieren. Auf entsprechend ausgebauten Computer finden mehrere nicht-physische Server Platz. Auf diesen Computern verfügt jeder Server über Mindestressourcen und greift auf die selben Ressourcen, sprich Arbeitsspeicher, Festplatten und CPU zurück. Darum müssen Anbieter von virtuellen Servern darauf aufpassen, dass nicht zu viele Server auf einem physischen Terminal bestehen, da ansonsten nicht die Mindestressourcen für jeden Serven verfügbar sind.
Einfach ausgedrückt bedeutet das, dass Vserver Partitionen auf einem physischen Laufwerk sind. Ein Administrator kann diese Partitionen anmieten und nach eigenen Vorstellungen verwalten. Dabei unterscheiden sich die virtuellen Server je nach ihren Anbietern in Größe und Arbeitsgeschwindigkeit. Während die einen Server, die eher klein und langsam sind, eher für das Hosten von Internetseiten nützlich sind, können größere und schnellere Server als Streaming- oder Gaming-Server benutzt werden. Virtuelle Server sind Modelle für Privatpersonen, ob sie herkömmliche Server auf Dauer ablösen können, ist allerdings zweifelhaft.
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