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Windows XP: Fairer Preis statt teurer Umweg

27.07.2010 12:09 | IT + Software

Gebrauchte Software als preiswerte Alternative

Um ein Vielfaches günstiger wird Windows XP auf dem Gebrauchtmarkt gehandelt: Einsparungen von bis zu 75 Prozent sind hier keine Seltenheit.

Die Nachfrage nach XP ist ungebrochen. Und das aus triftigem Grund: Denn zahlreiche, für Unternehmen oft unverzichtbare Applikationen und Gerätetreiber unterstützen Windows 7 nicht. Insbesondere für die Hersteller und Betreiber von Kassen- und Steuerungssystemen oder auch für Behörden mit bestimmten Fachanwendungen gibt es deswegen häufig keine Alternative zu XP. Gleiches gilt für den Betrieb älterer Hardware wie Scanner, Drucker oder natürlich den PC selbst: Der Einsatz des aktuellsten Betriebssystems würde bei vielen Anwendern den Austausch voll funktionstüchtiger Geräte nach sich ziehen – und damit ebenso unverhältnismäßige wie unnötige Kosten verursachen.

Gleichzeitig zeichnet sich Windows XP nicht nur durch eine überdurchschnittliche Performance aus, sondern vor allem auch durch seine stabile Laufleistung. Unternehmen aber, die sich bewusst für XP entscheiden, müssen tief in die Tasche greifen. Denn da das populäre Betriebssystem nicht mehr im Handel ist, kann die Software beim Hersteller allein über die Nutzung der Downgrade-Option bezogen werden: meist zum vollen Preis von Windows 7.

„Wer eine neue Software kauft, um eine ältere Version zu nutzen, zahlt drauf – und zwar kräftig“, bestätigt usedSoft-Geschäftsführer Thomas Huth. Immer mehr Unternehmen setzen deswegen auf die deutlich kostengünstigere Alternative, den Markt für „gebrauchte“ Software. Oder aber – wie im Fall von Windows XP – auf den Kauf von neuen oder gebrauchten OEM-Versionen. Beim XP-Kauf lassen sich so aktuell Einsparungen von bis zu 75 Prozent erzielen. Dabei spielt es für den Kunden keinen Unterschied, ob er eine Software neu oder „gebraucht“ erworben hat: Da sich Software nicht abnutzt, erhalten die Käufer exakt das gleiche Produkt – nur zu einem Bruchteil des Preises. Vorteile, die schon viele Unternehmen und Behörden überzeugt haben: So zählt usedSoft inzwischen über 2.000 Kunden, darunter neben Neckermann und Edeka auch das Bundessozialgericht und die Stadt München.


 
Kontakt zum Verfasser:

Sylvia Jobi
Telefon: 022180108788





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